Die Kameras sind weg, das Leid geht weiter
Nepal: Wir helfen weiter!
In 10 Helikopter-Einsätzen versorgten wir hunderte Familien in einem abgeschnittenen Dorf. Viele hatten einfach alles verloren: Zusammen mit dem Dach über dem Kopf war alles von Kleidung bis zu Kochgeschirr in den Schlammfluten verschwunden. Kein Obdach, keine warme Mahlzeit – und das in tausenden Metern Höhe.
Wo der Hubschrauber unseres Teams landete, gab es Umarmungen und Freudentränen. „Ihr seid die ersten, die uns Hilfe bringen!“, hörten wir mehr als einmal. Die Erleichterung war groß: Die Überlebenden waren nicht vergessen worden. Und dieses Wissen ist auf unseren Einsätzen immer wieder ein nicht zu unterschätzendes „Hilfsgut“.
Nicht nur die internationale Aufmerksamkeit schwindet, auch haben bereits viele Hilfsorganisationen das Land wieder verlassen. Wir nicht! Unser Team wird weiterhin Hilfseinsätze fliegen, solange wir es mit weiteren Mitteln ausstatten können.
Ende August kamen über 1.500 Menschen in Nepal in einer dramatischen Sturzflut um, weitere 5.000 blieben vermisst. Ein Gemisch aus Felsen und Eis war weiter oben in den Bergen ins Tal gestürzt und hatte im Fluss Trishuli eine Schlammlawine ausgelöst. Die gewaltige Lawine zerstörte in Minuten ganze Ortschaften dutzende Kilometer flussabwärts.
Unverzüglich war unser Nothilfe-Team in den Himalaya gereist, um den Überlebenden zu helfen. Unser Fokus wie immer: dort zu helfen, wo es für andere Organisationen zu abgelegen, zu schwierig oder gefährlich ist.
Die Hilfe muss weitergehen!
Am 11. Oktober gab es im gleichen Flusstal eine zweite Schlammlawine, die Häuser zerdrückte, als wären sie aus Pappe. Fünf Menschen verschwanden in den Fluten.
Immer noch fehlt es vielen Familien am Nötigsten, und das, während die Temperaturen in tausenden Metern Höhe weiter fallen. Unser Team ist weiterhin vor Ort und bringt Flug für Flug Hilfe an auf dem Landweg nicht erreichbaren Orte.

Ihre Spende hilft Familien, die alles verloren haben








